Natur & Technik
Vortrag
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Zwischen Kriminalisierung und Medikalisierung: Wie sich die Trans*-Medizin entwickelte
Wartezeiten vor Ort
© Navena Widulin
Der Zugang zu medizinischer Transition, wie Hormonbehandlung und chirurgischen Eingriffe, war seit Beginn des 20. Jahrhundert streng reguliert. Trans* Personen waren oft in einer zwiespältigen Situation zwischen staatlicher Kontrolle und der pathologisierenden Macht der Medizin. Die Geschichte der Trans*-Medizin ist aber auch eine Geschichte des Aktivismus und davon, wie die Trans*-Community die Medien verwendete, um ein eigenes öffentliches Bild von sich selbst zu schaffen, und somit auch eine Geschichte ihrer Bilder und Medien.
Wer Buchcover, Zeitungsartikel und Aufklärungsfilme betrachtet, erkennt, wie hormonelle und chirurgische Transition überhaupt erst vorstellbar – und legitimiert – wurde.