Kultur & Gesellschaft
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Das Schädelmädchen: Eine chilenische Legende der Mapuche
Ein Figurentheater von Ina Durand (Teatro en una Maleta): Eine schöne junge Frau ist im Begriff, einen tapferen Krieger zu heiraten. Ihre Stiefmutter ist voll des Neids auf die Jugend und Schönheit ihrer Stieftochter. Sie sucht eine „Machi“, eine Hexe, auf, um durch deren Zauber sogar schöner als ihre Stieftochter zu werden.
Die Machi braut einen Trank aus den Knochen eines toten Kriegers. Sie benetzt in der Nacht vor deren Hochzeit das Gesicht der schlafenden Stieftochter mit dem Trank. Diese wacht entsetzt auf und erkennt, dass ihr Gesicht zum Totenschädel geworden ist. Um sich vor den Menschen zu verbergen und niemanden zu erschrecken, flieht sie in den Wald, wo sie auch die Sprache der Tiere erlernt. Mit sehr viel Mut und Zuversicht wird es ihr aber gelingen, den bösen Fluch zu überwinden.